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Historie der Obertonflöte

Die Obertonflöte kann als eine der Urflöten bezeichnet werden. Viele verschiedene Arten haben sich über die Jahre gebildet. So werden in Süd Amerika lange Rohre als Blasrohre zum Jagen, für Zeremonien, und auch zum Musizieren benutzt. In ihrer einfachsten Form, ein oben schräg abgeschnittenes Rohr, z.B. ein Pflanzenstengel; ohne Grifflöcher, welches schräg über den Rand angeblasen wird, war und ist sie in der ganzen Welt geläufig. In Europa waren die Pflanzenstengel-Flöten vor allem unter Kindern verbreitet, aufwendiger gearbeitete Holzflöten, oft mit Kernspalte ähnlich einer Blockflöte, wurden von den Älteren gespielt und gefertigt, vor allem von Hirten die sich so die Zeit auf den Weiden vertrieben und für die anstehenden Feste im Dorf ihre Melodien übten. Der nebenstehende mittelalterliche Holzschnitt ist aus dem Schwarzwald. Der Wandel in Kultur und Lebensweise im westlichen Europa hat hier die Obertonflöte in der traditionellen Musik verschwinden lassen, im Osten (Podolka, Koncovka, Tilinko), v.a. in der Slowakei, Rumänien und Bulgarien und in Skandinavien (Seljefloit) findet man sie auch heute noch. Heute erfährt die Obertonflöte im Westen eine Wiedergeburt, so ist sie in meditativer Musik, aber auch in der Rockmusik und in der elektronischen Musikszene zu finden. Durch ihre einfach zu erlernenden und tief berührenden natürlichen Harmonien finden mit ihr viele Menschen leichten Zugang in die Welt des Flötenspiels.