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Obertonflöten -Spielweise

Durch die unterschiedlichen Bauformen der Flöten muss man zwischen verschiedenen Anblastechniken unterscheiden. Die Endkantenflöten, wie die aus Pflanzenstengeln, werden, ähnlich der arabischen Ney, an dem Anblasende mit einem Winkel von ca. 40° angeblasen. Der Anblaswinkel und der Luftstrahl (durch Zunge und Lippen) können variiert werden, dadurch ergibt sich ein breiteres Klangspektrum des angespielten Tones als bei den Flöten mit Luftkanal, dafür ist der Grundton meist nicht anspielbar und auch die höheren Obertöne können nicht gespielt werden, die Materialleiter ist also verhältnismäßig klein. Die Flöten mit Luftkanal haben den großen Vorteil, das wenig Übung notwendig ist, da dieser dafür sorgt, das der Luftstrahl sauber auf die Spalte geleitet wird. Der Grundton ist gut spielbar und bei einer gut gebauten Flöte auch die hohen Obertöne. Verschiedene Arten die Flöte zu halten sind möglich, halten sie sie zwischen Daumen und Mittelfinger, so daß sie das Endloch der Flöte mit dem Zeigefinger schließen können. Um die gedackten Töne (geschlossene Flöte) gut spielen zu können ist es wichtig, das das Loch wirklich gut verschlossen ist. Durch langsames schließen können die Töne gezogen werden. Wenn Sie nun ganz leicht blasen wird ein tiefer Ton erklingen, blasen sie kräftiger kommt der nächst höhere Ton der Obertonleiter. Um die sehr hohen Obertöne zu spielen brauchen sie viel Luftdruck, diesen können sie aufbauen indem sie die Zunge am Gaumen anlegen und einen „t“-Laut erzeugen. Verschließen sie das Loch am unteren Ende der Flöte ergibt sich eine zweite Obertonleiter, die sich in die Leiter bei offener Flöte verwebt, ein breites Repertoire an Melodietönen steht so als Materialleiter zur Verfügung.

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Die traditionellen Lieder(hier aus der Slowakei) verwenden zumeist nur die Töne in den mittleren Tonlagen und beim einblasen, zumeist am Anfang, dem sogenannten Rozfuk, die hohen Obertöne. Klangbeispiele zur Spielweise finden sie unter Sounds.